Geschichte von Prag

Zu der Gründung von Prag gibt es eine Legende über die Königin Libuše. Die weise und gerechte Königin herrschte in früheren Zeiten in Tschechien und einer Tages sah sie in ihren Träumen am Ufer der Moldau eine wunderschöne und berühmte Stadt. Zu diesem Ort schickte sie ihre Untertanen und ließ dort die Stadt errichten.

Historischen Quelle zu Folge stand an dem Ort, wo sich heute die Prager Burg befindet schon in den Jahren 880-90 eine Burg der Přemysliden, zur Zeit der Herrschaft des ersten bekannten Königs, Bořivoj des Ersten. Parallel zur Entwicklung der Burg kommt es auch zur Entwicklung der Altstadt Prags. Schon im 12. Jahrhundert gab es den Altstädter Markt an dem Ort, wo heute der Altstädter Ring ist, der eine vorteilhafte Lage hatte, da er sich zwischen der Burg und Vyšehrad und den naheliegenden Schwemmen befand.

Auf dem tschechischen Thron wechselten sich diverse Adelsgeschlechter ab, wie die Přemysliden, die Luxemburger, die Jagellonier und die Habsburger. Unter der Herrschaft der Habsburger gehörte Tschechien zum Reich der Habsburger und war ab dem Jahr 1867 Teil von Österreich-Ungarn.

Prag erlangte einen großen Ruhm unter der Herrschaft von Karl dem Vierten (1346-1378). Der König Tschechiens und gleichzeitig der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches entschied sich dazu, eine Weltstadt zu errichten. Nach seiner Ankunft in Prag begann er die Prager Burg umzubauen, die nach dem Brand im Jahr 1304 schwer beschädigt war. Auf einem romanischen Erdgeschoss entstand ein gotischer Palast. Gemeinsam mit seinem Vater Jan aus Luxemburg gründete Karl der Vierte das Erzbistum in Prag und begann mit dem Bau einer neuen Kathedrale. Weitere bedeutende Schritte waren die Gründung der neuen Stadt, der Universität und das Legen des Grundsteines zum Bau der Karlsbrücke und der Gründung der neuen Stadt in Prag.

Eine weitere bedeutende Epoche fand unter der Herrschaft von Rudolf dem Zweiten Habsburger( 1576-1611) statt. Rudolf der Zweite, ein großer Liebhaber der Forschung, der Kultur und der Kunst, lud Wissenschaftler, Philosophen und Künstler aus der ganzen Welt nach Prag ein. Zu den bekanntesten gehörten Ticho de Brahe und Johannes Keppler. Nach dem Tod von Rudolf dem Zweiten zog der königliche Hof nach Wien um.

Am 28.10.1918 wurde Prag zu der Hauptstadt der Tschechoslowakischen Republik und der erste Präsident war Tomáš Garrigue Masaryk. Die Epoche der ersten Republik wird als sehr erfolgreich angesehen. Sie wurde jedoch vom Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam es zur Epoche des Kommunismus mit der KSČ als einzigen Partei, einer zentral organisierten Wirtschaft und einer Abhängigkeit von der Sowjetunion. Diese Epoche wurde mit dem Jahr 1989 beendet, mit der sogenannten Samtenen Revolution.

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