Spritztour Jánské Lázne

Die Entdeckung der Heilquellen wurde schon im Jahre 1006 in der Trautenauer Chronik beschrieben. Nach seinem Entdecker, Jan aus Chockov wurde die Quellen Jánské benannt. Die ersten Heißwasserbäder befanden sich hier wohl schon im 16. Jahrhundert, aber eine echte Entwicklung zusammen mit dem Bau eines Gebäudes bei den Quellen begann erst ein Jahrhundert später. Zur Wende kam es im Jahr 1920, als die Quellen erneut analysiert wurden. Die Analyse deutete auf eine ähnliche Zusammensetzung des Wassers hin, wie bei den Quellen von Warms Springs in Georgia in den USA, wo sich eine spezialisierte Heilanstalt für Kinderlähmung befand. Die dortige Methode wurde ab dem Jahr 1935 auch in Jánské Lázne ausprobiert und ihr Erfolg brachte den Quellen ihre Weltberühmtheit. Heutzutage werden die Quellen, die Hydrogenkarbonat, Calcium, Natrium und radioaktive Stoffe enthalten bei Krankheiten des Nervensystems, des Bewegungs- und Atmungsapparates und bei Verbrennungen eingesetzt. Der Aufenthalt in den Heißwasserbädern wird durch die Möglichkeit des Spazierens auf der Kolonnade im Stil der Neorenaissance oder im Park oder durch den Besuch eines Kaffeehauses im Wald verschönert. Es liegen ideale Bedingungen zum Wandern und Radfahren vor sowie zum Skifahren im Winter.

Währungskurse

Prag jetzt

Prag jetzt