Spritztour Kutná Hora

Die Geschichte dieser mitteltschechischen Stadt ist mit der Gewinnung und der anschließenden Verarbeitung von Silber verbunden. Dank des großen Vorrates an Silbererz wurde die ursprüngliche Bergarbeitersiedlung zu der zweitbedeutendsten Stadt in Tschechien und behielt diesen Status bis zum Ende des 16. Jahrhunderts bei. Am Ende des 14. bzw. zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde die Stadt sogar zum Hauptsitz von König Wenzel dem Vierten. Der spätgotische Tempel der Heiligen Barbara, der Patronin der Bergarbeiter, wurde im Jahr 1388 gegründet. Während der Husitenkriege wurde der Bau unterbrochen und erst im Jahr 1482 wieder aufgenommen. Auch dieses Mal gelang es nicht, den Bau zu beenden und er wurde im 17. Jahrhundert dem Orden der Jesuiten übergeben. Der Tempel erlebte einen barocken Umbau und wurde mit einer provisorischen Wand verschlossen. Sein endgültiges Aussehen bekam der Tempel erst in den Jahren 1884-1905. Im Jahr 1142 wurde das erste Cistercianenkloster in Tschechien gegründet. Ein Teil davon war auch die Kirche der Mariahimmelfahrt, die zum Ende des 13. bzw. zu Beginn des 14. Jahrhunderts umgebaut wurde. So entstand die erste gotische Kathedrale in Tschechien. Kutná Hora bietet seinen Besuchern nicht nur dem Tempel der Heiligen Barbara und die Kathedrale der Mariahimmelfahrt an. Sehenswert ist auch das Münzhaus Vlašský dvůr, das Silbermuseum und das Bergbaumuseum, dessen Besuch man auch mit einer Besichtigung des mittelalterlichen Bergbaus verbinden kann. Bei der Besichtigung des Stadtteils Sedlec sollte man das Knochenhaus nicht vergessen.

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